Jobbörse: Weitere Dienstleistungen

admin / 11/20

 

Warum gibt es diese Rubrik, mag man sich fragen? Wir haben in den anderen Dienstleistungsrubriken schon alle Berufe aufgeführt, oder nicht? Nun ist dies aber leider nicht korrekt. Denn bei vielen Berufsbezeichnungen handelt es sich lediglich um eine grobe Umschreibung der Tätigkeit. Oftmals aber nutzen die Unternehmen in ihren Stellenanzeigen bzw. Stellenbeschreibungen vollkommen andere Bezeichnungen. Mit der ursprünglichen Bezeichnung des Ausbildungszweiges hat dies gar nichts mehr zu tun. Oder doch?  Werfen wir einen Blick auf diese Bezeichnungen:

 

  • Sachbearbeiter im Bereich XY
  • Call Center Agent
  • Aushilfe für XY
  • Mitarbeiter im Bereich XY
  • Objektleiter
  • Kundenbetreuer
  • Kundendiensttechniker im Bereich XY

 

Wie kann man sich in diesem Wirrwarr zurechtfinden?

 

Eigentlich ist es gar nicht so schwer. Wer eine kaufmännische Ausbildung genossen hat, wird sicherlich auch wieder im kaufmännischen Bereich arbeiten wollen. Für gewöhnlich sind in den Stellenanzeigen und Jobbörsen alle Berufe einer Kategorie unter der entsprechenden Überschrift zu finden, beispielsweise „Kaufmännische Berufe“, „Medizinische Berufe“, „Technische Berufe“.

 

Man suche sich also die entsprechende Rubrik heraus. Und schon wird man die unterschiedlichsten Bezeichnungen für ein und dieselbe Tätigkeit finden. Manchmal ist es davon abhängig, wie sich das Unternehmen präsentiert. Nehmen wir einmal ein alteingesessenes Schifffahrtsunternehmen. Gerne wird diese Firma eine alte Nomenklatur verwenden, etwas gehoben, etwas altbacken. Sie möchten auch gerne Mitarbeiter bei sich wissen, die mit diesem Lebensstil konform gehen können und sich deshalb von dieser Sprachweise angezogen fühlen.

 

Andere Branchen, andere Bezeichnungen

 

Warum auch immer in unterschiedlichen Branchen die Berufsbezeichnung variiert, letztlich ist der zu erlernende Job derselbe. Niemand muss der Frage auf den Grund gehen, warum ein Elektroniker manchmal Techniker oder Elektriker genannt wird.

 

Ganz besonders interessant wird es, wenn von einem Objektleiter gesprochen wird. Es ist für den Interessenten ganz besonders wichtig, das Jobangebot sehr genau zu studieren. Die Beschreibung sollte möglichst genau gehalten, damit der Interessent sich ein genaues Bild von der angebotenen Tätigkeit machen kann.

Die Begrifflichkeit des „Objektleiters“ finden wir oftmals im Bereich der Gebäudereiniger. Ein Objekt kann es in diesem Dienstleistungsbereich oftmals notwendig machen, dass mehrere Reinigungskräfte zeitgleich in diesem Gebäude ihre Aufgaben erledigen. Der Objektleiter ist für die bestmögliche Durchführung und der Leitung sowie Einteilung der Mitarbeiter auf diesem Objekt zuständig. Im Übrigen ist die Tätigkeit des „Gebäudereinigers“ tatsächlich eine Ausbildung, die drei Jahre andauert. Die lange Ausbildungszeit ergibt sich aus den unterschiedlichen Mitteln, die zum Putzen verwendet werden. Zum Teil müssen sie streng getrennt werden, um keine unangenehmen Reaktionen herbei zu führen. Auch die Umweltschutzauflagen verlangen ein ausgiebiges Wissen.

 

Augen auf bei der Jobsuche

 

Natürlich hat der Beruf, den man einmal erlernt hat, einen korrekten Namen. Doch können sie auch andere Bezeichnungen tragen. Davon sollte man sich nicht verwirren lassen. Ist man der Meinung, die notwendigen Fähigkeiten zu besitzen, ist es vollkommen legal, sich auf diese Position zu bewerben. Letztendlich ist es die Entscheidung der Personalführung, wer den Job zu welchen Konditionen erhält. Es ist demnach immer einen Versuch wert, eine Bewerbung abzuschicken. Und dann muss einem das Glück noch hold sein. Richtig?

 

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